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Smartplatz macht blau im Dürerhaus Erfurt

ERFURT – Das Dürerhaus in Erfurt bietet als Manufaktur allerlei Besonderheiten. Neben einer traditionellen Blaudruck-Werkstatt im Keller und einer hauseigenen Schmuck-Manufaktur mit Goldschmied, gibt es ein gut sortiertes Sortiment an Kunsthandwerk aus der Region. Smartplatz tauchte für euch ab in die traditionsreiche Geschichte des Dürerhauses.

„Wir machen Geschichte lebendig und greifbar“ – ein Credo des Dürerhauses, das SMARTPLATZ für weitere Nachforschungen angeregt hat. Ich werde aus der sommerlichen Hitze der Erfurter Altstadt in den kühlen Keller in die Blaudruckerei geführt. Hier arbeitet Krzysztof Wezyk gerade an einer neuen Auftragsarbeit. Er erlernte das Handwerk des Blaudrucks in Greiz und zeichnet gerade die Abstände für die Muster auf, die von den sogenannten Model im Anschluss aufgedruckt werden. Der Model besteht aus Buchsbaum-, Nussbaum-, Birnbaum- oder Kirschbaumholz. In seiner Werkstatt hat Krzysztof auch museumsträchtige Model aus dem 18. Jahrhundert und einen Model, der mit großer Wahrscheinlichkeit von einem Bauhaus-Künstler in den 20er Jahren gestaltet wurde. Das hierauf befindliche Bauhaus-Muster wird in der im Laden erhältlichen Schmuckkollektion erneut aufgegriffen. „Zwei meiner ältesten Model wurden bereits in einer Ausstellung in Chemnitz gezeigt, die ich bis heute noch für die Stoffmuster benutze“, erzählt mir der Blaudrucker. Die Technik des Blaudrucks gibt es bereits seit dem 13. Jahrhundert. „Bis auf die Werkzeuge hat sich an der Art der Technik, wie ich sie auch mache, kaum etwas geändert. Die Werkzeuge früher waren komplett aus Holz, die heutigen sind aus Messing, was eine feinere Gestaltung ermöglicht.“ Ähnlich traditionsreich ist das Dürerhaus selbst: Seit 1923 gibt es das Ladengeschäft in Erfurt. Die Geschichte der sogenannten Dürerhäuser reicht noch weiter zurück: „Damals haben sich Kunsthandwerker in verschiedenen Städten zusammengeschlossen und Häuser bespielt, in welchen sie Handgemachtes hergestellt und verkauft haben“, erläutert mir Kathrin Günther-Wezyk.

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